Liebe Freunde des Taschenbuchladens,

wie schön wir in den kulturellen November gestartet sind, das konnten viele von ihnen miterleben.

Sabine Eberts Buchpremiere gelang so großartig. Umrahmt von ihren Mark Meißen 1200 Mitstreitern stand sie vor ihren 500 Gästen in der Nikolaikirche und erzählte so spannend, wie die Geschichte vom Markgrafen Fürst Heinrich weitergeht. Und dass die Kultur zum Mittag so eine schöne Überraschung für Sie war, das freut mich natürlich ungemein. Lutz Geißler, DER Brotexperte Deutschlands war auch selbst ganz angetan von ihnen. Und für mich war der Abend mit Stellmäcke und Band und dem neuen Programm „Der kleine Frieden- Lieder von hier“ eine sehr schöne Zeitreise. Mir gefielen die Arrangements und Interpretationen vertrauter Musik so sehr. Einen kleinen Ausschnitt davon finden Sie auf unserem Youtubekanal und all das ist auch schön dokumentiert auf unserer Website. Wegen der großen Nachfrage haben wir gleich nochmal den Salon in der Stadtwirtschaft für einen Lyriksalon extra mit diesem Programm für den 17.3.2026 reserviert.

Ich möchte auch ganz ausdrücklich den Redakteuren der Freien Presse danken, die unser kulturelles Leben so schön begleitet haben.

Kleine Zeitreise? Schon in den sechziger Jahren galt die Hochschulstadt Freiberg als eine Hochburg des Jazz mit der IG Jazz. Viele bekannte Musiker dieses Genres gaben sich hier die Klinke in die Hand. Natürlich blieb alles im Rahmen der DDR-Szene. Aber nach 1990 gab es viele internationale Größen der Jazzszene, die nicht nur die Jazztage bereicherten. Ich erinnere mich so gern an das erste Konzert von Chris Jarrett, der dem großen Bruder Keith Jarrett in nix nachsteht. Oder auch an Klaus Doldinger, dessen eine Komposition unter anderem noch immer die unverwechselbare Soundtrackmelodie vom Tatort ist und auch die vom legendären „U-Boot“ Film. In diesem Jahr nun feiert die IG Jazz 65 Jahre Jazz in Freiberg und wir gratulieren so herzlichst dazu. Gefeiert wurde das schon mit einer Veranstaltung in der vorletzten Woche und mit einem sehr schönen Kalender, der diese Jahre dokumentiert, auf 24 Blättern. Der wiederum soll auch ein bisschen die 50. Jazztage 2026 im Erlös unterstützen und eigentlich wollte ich nur sagen – Wir haben den Kalender da.

Und viele viele viele andere schöne Dinge auch. Neben all den den feinsten Büchern. Josy hat unser Schaufenster mit dem TagenRückzählDingenBisZumFest allerliebst geschmückt. Glitzert schön, sagt sie. Und kennen Sie vielleicht das Buch aus dem geliebten Klett Kinderbuch Verlag „Alle Kinder- Ein ABC der Schadenfreude“? So ganz böse Kindersprüche (kenn ich aus meinen Kindertagen) sind darin wie „Allen Kindern schmeckt das Essen. Außer Jürgen – der muss würgen“, passend und wunderschön illustriert von Anke Kuhl. Ein Longseller bei uns! Dazu gibt es jetzt ein Memospiel, ziemlich hübsch gestaltet vom Metamorphosen Verlag.

Naja, vielleicht sollten wir wirklich mal zu „Einschließen und Entdecken“ in unseren Laden einladen. Dann können Sie alles in Ruhe betrachten? Das ist ein schönes Konzept von vielen Buchhandlungen deutschlandweit, die ihren Kunden nach Ladenschluss die Tür öffnen und zum längeren Verweilen, Plaudern etc. einladen. Mögen Sie das vielleicht mal ausprobieren? Freue mich über eine Rückmeldung…

Vermelden darf ich auch, dass wir den Erlös von 800 Euro aus unseren allseits beliebten Wundertüten der Tafel Freiberg gespendet haben. Da ist eine schöne Summe im Laufe des Jahres zusammengekommen und das Dank Ihnen. Und vermelden darf ich auch noch, dass wir in diesem Jahr 56 Schüler des Gymnasiums zum bundesdeutschen Vorlesetag am 21.11. auf Freiberger Kindereinrichtungen verteilen konnten. Danke für die Bereitschaft. Dass das Vorlesen ein schöner und natürlich wichtiger Moment in einem Kinderleben ist, das muss ich nicht betonen.

Und in der ganz innerstädtischen Entwicklung bzw. explizit Förderung wollen wir ganz gern noch auf den Gründerpreis der Stadt Freiberg hinweisen. Der feiert sein 10. Jubiläum und hat dafür den Publikumspreis für langjährig bestehende Geschäfte in der Freiberger Innenstadt ausgelobt. In der Endrunde sind wir neben zwei befreundeten Geschäften nominiert worden und rufen ganz gern nach ihrer Bereitschaft, eine Endabstimmung vorzunehmen, auf.

Herzlichste Novembergrüße Ihnen von Heike, Martina, Josy und Jens

PS: Ein kleiner Trost für all diejenigen, die keine Karte mehr für Jaroslav Rudis bekommen haben… Am 4.2.2026 kommt er wieder und wenn Sie mögen, dann reservieren Sie ihre Karten schon jetzt bei uns.