Malachy Tallack erzählt in seinem Buch „Der Ozean so wild und weit“ die Geschichte von Jack. Jacks Vater war als Walfänger den Gefahren des Ozeans ausgesetzt. In seiner Heimat den Shetlandinseln baut er sich mit seiner Frau Kathleen und seinem Sohn Jack eine Existenz auf. Jack schon als Kind sehr schüchtern ist auch als erwachsener Mann wortkarg und gehemmt. Er interessiert sich für fast nichts außer für Musik, Country Musik. Hört er die Platten seiner Eltern taucht er ab in eine andere Welt. Als ihm ein Freund der Familie eine Gitarre schenkt fängt er an eigene Songs zu schreiben. Der Versuch sie in Glasgow zu spielen scheitert, da seine Eltern ertrunken sind und er zurück nach Hause muss. Er verkauft die Schafe und das Land, dass sie bewirtschaftet haben und arbeitet 20 Jahre als Postbote um abends in seine Musik einzutauchen. All seine Gefühle wandern in die Country-Songs, die er selbst schreibt und die er in einem anderen Leben auf der Bühne gesungen hätte.
Malachy Tallack erzählt von einem Mann, der lieber weniger, als mehr besitzt und in Ruhe gelassen werden möchte. Bis eines Tages eine geheimnisvolle Schachtel vor seiner Tür liegt und eine Freundschaft mit der jungen Nachbarstochter beginnt, die Jack eine neue Perspektive auf seinen Platz in der Welt eröffnet.