Das Buch handelt von Leo. Leo, deren Ehe gerade beendet ist, nicht weil es etwa an Liebe fehlte, sondern am Kinderwunsch von Leo.
Jetzt ist sie auf der Suche nach etwas Leichtem, wo das Leichte doch im Alltag so leicht verloren geht. Leicht, weil ohne Verpflichtungen, ist es zum Beispiel mit dem Gemüsehändler Adam, der sich einmal die Woche zu ihr kuschelt. 
Leicht ist es auch mit Frederic dem deutschen Riesenschecken, den Leo in dem Tierasyl, in dem sie arbeitet, betreut und dem sie eigentlich auch verfallen ist :))
Eigentlich weiß Leo schon, was sie will. Aber ihre Freundin und ihre eher miteinander unglücklichen Eltern meinen das auch bzw. besser zu wissen. Doch welcher Lebensentwurf ist der richtige? Gehört ein Mann, gehören Kinder, eine Familie zum Glück? Welchen Rollenbildern ist sie ausgeliefert und wie kann sie ihren Weg verfolgen? Ihrer Freundin zuliebe trifft sich Leo über eine Dating-App mit verschiedenen Männern und eigentlich hätte da auch was gehen können. Und dann trifft sie Heide, eine rollschuhfahrende ältere Ballerina, wie Leo sie nennt. Sie ist verwitwet, lebt unabhängig und zeigt Leo, wie es auch gehen kann. Dass es schön und wichtig ist, Menschen in sein Leben zu lassen; dass diese Menschen aber nicht zwangsweise Männer sein müssen. „Etwas Leichtes“ ist eine warmherzige unterhaltsame Geschichte, die sich humorvoll der Frage nähert, was will ich eigentlich aus meinem Leben machen und welche Rollenbilder stehen dem entgegen. Gut gefallen haben mir auch die kurzen Perspektivwechsel am Ende der Kapitel, die fast beiläufig einen feinen Einblick in andere Sichtweisen geben.

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