Die verschwundenen Dörfer des böhmischen Erzgebirges in Vergangenheit und Gegenwart.
Zum ersten Mal in einem Buch. Mehr als drei Millionen Sudetendeutsche mussten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen. 80 Jahre nach der Vertreibung vereint dieses Buch erstmals Ortschaften im gesamten böhmischen Erzgebirge, die in der Folge unwiederbringlich verloren gingen oder von denen heute nur noch Reste existieren. Oliver Hach hat alle diese Orte in Tschechien besucht und Menschen getroffen, die sich ihnen verbunden fühlen. Sein Buch will den verschwundenen Dörfern und ihren Bewohnern ein Denkmal setzen – und Interesse wecken, sie selbst zu entdecken.
Oliver Hach, geboren 1972 in Freiberg, studierte Slawistik, Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft in Dresden, Münster und Zagreb. Als Redakteur der „Freien Presse“ in Chemnitz schreibt er seit vielen Jahren über das Erzgebirge und berichtet von beiden Seiten der Grenze. 2019 gewann er den Deutsch-tschechischen Journalistenpreis, 2021 war er unter den Preisträgern des Johnny-Klein-Preises für deutsch-tschechische Verständigung.
Eintritt 7 Euro und Karten dafür demnächst bei uns
