Günter Wilhelm Grass geboren in Danzig 1927 und 2015 in Lübeck verstorben war ein deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Zeichner und Grafiker sowie streitbarer Intellektueller in der Auseinandersetzung um die demokratische Entwicklung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg.
„Ich bin ein lebenslustiger Pessimist.“ sagte er selbst von sich und so ganz in diesem Sinne steht sein sehr umfangreiches Schaffen.
1999 wurde Grass der Nobelpreis für Literatur verliehen mit der Begründung, er habe der deutschen Literatur nach Jahrzehnten moralischer und sprachlicher Zerstörung einen Neuanfang ermöglicht.
„Was gesagt werden muss“ ist wohl sein berühmtestes Gedicht, eines seiner letzten und „Nächtliches Stadion“ eines seiner ersten. In seinem Jubiläumsjahr wollen wir ihm ein Ständchen bereiten.
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