Newsletter Juli 2020

Bevor wir Ihnen einen schönsten Sommer, erholsame Ferien, lebhafte Sonnentage, sternenklare Sommernächte, schneckenfreie Gartenarbeit, Lümmelzeit am See, romantische Bergsichten, Wellenzauber, unsteinige Wanderwege und SuperSommerLaune wünschen, hoffen wir doch sehr, dass wir Sie noch mal sehen dürfen? Am Dienstag (7.7.) vielleicht sogar schon? 12.10 Uhr? Zur „Kultur zum Mittag“ – Zeit? Wir würden Ihnen doch so gern noch ein sommerliches Ständchen bringen, in unserem Hinterhof (ohne Keks und Limonade, Sie wissen schon…), bzw. vortragen lassen von unserem musischen Gast, auf den wir uns wie immer sehr freuen und den Sie doch auch so mögen für seine klugwitzigen Texte, die er für uns auswählt und seine klangvollen Lieder dazu. Er bringt diesmal noch jemanden mit, von dem er mir witzigerweise schon mal sagte, dass der doch ganz gut Flöte spielen könne. Kann er – und noch viel mehr von diesen Blasinstrumenten, die immer die Seele so berühren… Wird sehr schön unser Sommergruß…

… Und Sie könnten auch gleich prüfen, ob Sie gut genug ausgestattet sind mit ausreichend Sommerlektüre oder den reisebegleitenden Druckerzeugnissen, die doch zuweilen sehr hilfreich sind. Gibt auch Empfehlungen. Von Martina, die Maja Göpels Buch „Unsere Welt neu denken“ gelesen hat und mir dazu sagte „Frau Göpel beschreibt in ihrem Buch „Unsere Welt neu denken“ die Zusammenhänge zwischen dem „weiter so“, dem Klimawandel und der sozialen Ungleichheit. Die ökologische Frage und die soziale Frage könnten nur zusammen gelöst werden. Sie plädiert für mehr Verteilungsgerechtigkeit und für eine Rückkehr zum menschlichen Maß, da das Festhalten am Streben nach ewigem Wachstum weder ökologisch noch sozial sinnvoll sei. Das Buch, geschrieben in einfacher und klarer Sprache, ist ein eindringliches, eingängiges Plädoyer für ein zukunftsorientiertes Denken.“

Katrin bewegt sich gerade in einer ganz ganz anderen Welt und schwärmt von Desmond Morris „Das Leben der Surrealisten“. „Das ist ein faszinierender Blick in die Welt des Surrealismus und seiner Protagonisten. Desmond Morris, der viele der Künstlerinnen und Künstler selbst kannte, erzählt in kurzen Anekdoten von deren Leben, von den Verschrobenheiten und der überbordenden Kreativität. Es ist ein Buch für alle, die keine Lust auf dicke Biografien haben und dennoch etwas über diese Epoche und ihre „Stars“ wissen möchten.“ Alles weitere dann vor Ort.

Sie könnten auch einen Blick in unser Schaufenster werfen. Das kommt gerade ganz unsommerlich daher, wirbt dafür aber für ein sachsenweites Ereignis. Die 4. Sächsische Landesausstellung „Boom – 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“, die am kommenden Samstag eröffnet wird. Der Freistaat Sachsen hat das Jahr 2020 zum Jahr der Industriekultur ausgerufen. Uns war dies ein willkommener Anlass, mit dem Institut für Technikgeschichte der TU Bergakademie und der Buchhandlung Universitas in Chemnitz eine Veranstaltungsreihe zu inszenieren, die Sie mit poetischen Texten namhafter Autoren zu „technischen Dingen“ bekannt machen sollte. Ging ja nun alles nicht so, nicht so öffentlich. Aber wir sind hocherfreut, dass das Institut nun die virtuelle Variante ins Leben gerufen hat und wir Ihnen dies alles so schön (und ja auch bequem am Bildschirm präsentieren können). Die Lesungen widmen sich unter anderem Texten der Autorinnen und Autoren Ernst Bloch, Peter Rosegger und Theodor Fontane, Max Eyth, Michail Soschtschenko, Lion Feuchtwanger, Primo Levi, Christa Wolf und weiteren, unterlegt mit Kurzporträt und kulturhistorischer Einordnung – ganz universitär. Wunderbar vorgetragen von Dr. Norman Pohl und präzise aufgenommen von Konrad Grossehelweg (allerherzlichsten Dank den beiden) und voila – herzliche Willkommen zu unseren ersten virtuelle Veranstaltungsreihe „Poesie und Technik“!

Finden Sie, wie ich es ja schon ankündigte in unserem Youtubefernsehen www.youtube.com/channel/UCiydK6wzZd77e9ACOZ-oU0w.

Einladen möchte ich Sie ja auch gern zum nächsten Samstag (11.7.), der so sehr schön von unserer Initiative Freibergfüralle mit „Musik für Alle“ begleiten werden wird. Im Übrigen wird unser erstes Magazin #gesichtzeigen doch noch einmal nachgedruckt – wir freuen uns! Gibt es dann wieder bei uns!) Jedenfalls haben sich innerhalb von sehr kurzer Zeit über 30 Musikerinnen und Musiker verschiedenster Ton- und Klangarten gefunden, die Sie zu Ihrem Samstagbummel begleiten wollen. Egal ob Band, Ensemble oder Solo: Alle, die Lust haben, die Freiberger Altstadt an diesem Nachmittag zum Klingen zu bringen, können sich noch immer anmelden und ein freies Programm gestalten. (www.freibergfueralle.de)

Freiberg wird bunt!

Sommergrüße von Heike Wenige, Martina Gehlhaus und Katrin Steinert

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