Newsletter Febuar 2017

Juchhu! Zum zehnten Mal nun schon wird es am kommenden Dienstag (7.2. 12.10 Uhr) bei uns im Taschenbuchladen heißen „Herzliche Willkommen zu unserer Kultur zum Mittag-Zeit“. Und für dieses Mal haben wir uns einen Gast eingeladen, der eigentlich für ganz andere Dinge bekannt ist in der Stadt als für Vortragen von Texten…Und am darauffolgenden Dienstag (14.02.2017 20 Uhr im Kunsthandwerkerhof) zeigen wir in unserer Kinoreihe den Film „Das Ende ist mein Anfang“, die Verfilmung des Buches von Tiziano Terzani.Tiziano Terzani (geb. 1938) hat als langjähriger Korrespondent des SPIEGEL unser Bild von Asien mit geprägt. Das damals noch unzugängliche China kannte er wie kaum ein anderer westlicher Journalist, im asiatischen Denken war er seit langem zu Hause. Als nach längerer Krebserkrankung sein Tod naht, lädt der 65-jährige Terzani seinen Sohn Folco zu sich ein, um Abschied zu nehmen. In einem langen Zwiegespräch erzählt der Vater dem Sohn von seinem bewegten Leben zwischen Europa und Asien und von der Auseinandersetzung mit Krankheit und dem Sterben. Es entspinnt sich ein berührender Dialog über das Leben und die Begegnung mit dem Tod, über Abschied, Trauer und Verlust, aber auch über Hoffnung und Wiederkehr. Regie führte Jo Baier.
Tja und das Wetter da draußen, das nicht das meinige ist, wie ich mich schon regelmäßig hier beschwerte, verschaffte mir schöne Zeiten auf dem Sofa mit ganz frisch gedruckten und durchaus sehr schönen Büchern:Eines davon war ja lang erwartet, nicht nur von mir, nein nein… Nach knapp 6 Jahren erscheint nämlich ein neues Buch von Zsusza Bank mit dem Titel „Schlafen werden wir später“ (schon der Titel gefällt…) Ein ganz wunderbarer Dialog zweier Frauen, Marta und Johanna, die in der Hälfte des Lebens angekommen sind. Ihre Lebensweichen sind gestellt, wichtige Entscheidungen längst getroffen, ein Richtungswechsel ist eigentlich nicht mehr vorgesehen. Sie schreiben einander E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität. Ihre Mails sind ergreifende Dokumente eines täglichen Ringens um Selbstbehauptung und die Frage oder Suche nach dem Glück. Beide Frauen wissen, dass sie mehr wollen als nur zu Funktionieren. Das Wie dazu bleibt offen… (erscheint am 23.Februar im Fischer Verlag)
Sprachgewaltig ist auch Luise Maiers Buch „Dass wir uns haben“ (Wallstein Verlag), aber ganz anders. Sie schafft mit nur wenig Worten und Sätzen Bilder, die unter die Haut und nicht aus dem Kopf gehen, denn sie beschreiben ein nicht ganz einfaches Familienverhältnis aus Sicht der Tochter auf Mutter, Vater und den kleinen Bruder.
„Wenn Mauern sprechen könnten“ (Wagenbach Verlag) von Juliana Kalnay hält, was der Titel besagt. Ein bisschen schräg ist dieses Buch, erzählt aber dennoch wunderschön und irgendwo magisch die Geschichten von Bewohnern eines Hauses und vor allem ihrer Geheimnisse.
Und bestimmt haben Sie es schon gehört? Sabine Ebert hat einen neuen Roman „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“ geschrieben, der Anfang März erscheinen wird. Es ist zugleich der Auftakt zu einer außergewöhnlichen epischen Mittelalter-Saga, mit der die Bestseller-Autorin und langjährige Wahlfreibergerin ihre Leser erneut in die bewegte Zeit des 12. Jahrhunderts entführt. Ein grandioses, erschütterndes und faszinierendes Panorama, das auf verbürgten Ereignissen beruht. Erzählt aus der Perspektive der Fürsten und ihrer Frauen, bietet der Roman Leseerlebnisse der besonderen Art: schillernde und faszinierende Charaktere, dramatische Schicksale, Erzfeindschaften, eiskalt kalkulierte Zweckbündnisse, jähe Wendungen, eine bewegende Liebe, einen ungeklärten Mordfall – und ein Stück deutscher Geschichte.
„Es ist definitiv kein sechster Band der „Hebammen“-Serie, auch wenn sich das viele Freiberger wünschen“, erklärt die Autorin, deren Romane bisher alle Bestseller wurden und zu großen Teilen in Freiberg spielen. „Es ist eine andere Geschichte und auch eine andere Erzählstruktur. Doch wir werden darin einigen Protagonisten der Martha- Saga wieder begegnen“, verspricht sie.
Am 6. März 19.30 Uhr wird Sabine Ebert im Städtischen Festsaal lesen und auch signieren. Karten dafür gibt es bei uns, in der Stadtbibliothek und in der Freiberg Information.
Kommen Sie bitte gut durch den Restwinter (auf meiner Terrasse habe ich doch heute tatsächlich ein Stück Schneeglöckchen gesehen…) und ab und zu mal bei uns vorbei!
Herzliche Grüße von Heike Wenige, Martina Gehlhaus und Ezra Matschullat

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