Newsletter Februar 2019

Die gute Nachricht zuerst: Für den Dienstag (5.2.) können wir Sie nun endlich wieder zu unserer „Kultur zum Mittag12.10 Uhr in den Taschenbuchladen einladen, zum 29sten mal nun schon. Wie schön das ist! Wir sind uns ja sicher, dass Sie nicht wegen der Kekse und dem Tee kommen (aber diese kleinen Annehmlichkeiten sind gewiß eine schöne Begleiterscheinung), denn wenn wir so ein Resümee ziehen, ist das Spektrum der Darbietungen doch ein sehr vielfältiges und unsere Hoffnung jene, dass doch immer mal so ein kleiner Impuls gesendet wird, der vom sich Einlassen und Befassen mit schönen oder lustigen oder nachdenklichen bzw. unbeachteten Büchern oder Texten handelt. Genauso ja auch unser Lyriksalon, zu dem wir am 12.2. 20 Uhr in den Salon der Stadtwirtschaft einladen, der ja diesmal auch eher von einer Begleitperson handelt, einer sehr wichtigen. Max Brod war zu Lebzeiten ein erfolgreicher deutschsprachiger Schriftsteller, Theater- und Musikkritiker. Sein literarisches Werk ist heute weitgehend unbeachtet. Aber heute bedeutungsvoll sind seine Verdienste um den Erhalt der Werke des Schriftstellers Franz Kafka als deren Herausgeber, Bearbeiter und Interpret. Darüber hinaus war Max Brod Förderer der Komponisten Leoš Janáček und Jaromír Weinberger. Er gilt auch als Entdecker des Dichters Franz Werfel. Wir haben Ihnen nun aber einen Abend vorbereitet, der Ihnen einen Eindruck von Max Brods Lyrik vermitteln soll, die von Liebe, Identitätssuche und auch vom Judentum handelt.

Und um Ihnen weiteres Unbekanntes, Spannendes und Wissenswertes näher zu bringen, da haben wir uns noch was Feines für Sie und in sehr engster Zusammenarbeit mit dem Institut für Wissenschaftsgeschichte der TU Bergakademie ausgedacht. Befinden wir uns doch im AlexandervonHumboldtjubiläumsjahr! Unser Beitrag: Eine Veranstaltungsreihe – „ Mit Humboldt ins Wochenende“, die ab 8.2. jeden Freitag 14.15 Uhr im Campus Cafe des SIZ bekannte Freiberger ihre Humboldtlieblingstexte lesen bzw. vortragen läßt. Den Auftakt macht Dr. Norman Pohl. Na klar, wir freuen uns darauf und hoffen auf großen Zuspruch… Bis zum 12.4. können Sie sich jeden Freitag um diese Uhrzeit für ein Viertelstündchen auf ein spannendes Detail des Humboldtschen Lebens und Lebensgefühls einlassen, so fern Sie mögen. Das Spektrum der Buchneuerscheinungen bzw. Nach – und Neuauflagen diesbezüglich ist ebenfalls sehr reichlich und da kommen wir sehr gern unserer Aufgabe nach und halten dies im Taschenbuchladen bereit. Wie auch, Sie werden jetzt ganz sicher nicht überrascht sein, schon eine ganze Menge an den Frühjahrsprächtigkeiten unserer Lieblingsverlage, die uns mal wieder mit ihrer Titelflut das Buchhändlerdasein nicht ganz einfach machen… Im Übrigen haben Leseforscher in einer fünfjährigen Studie herausgefunden, dass das Papier weiterhin das bevorzugte Lesemedium für längere Texte bleiben wird, vor allem dann, wenn es um ein tieferes Verständnis des Textes gehen soll. Das Lesen auf Papier wäre von unschätzbaren Wert für eine Reihe kognitiver Leistungen wie Konzentration, Gedächtnis und Eloquenz sagen sie. Gefällt uns, diese Studie…

Winterliche Grüße (Sie sollten unser Schaufenster sehen…) aus dem Taschenbuchladen

von Heike Wenige, Martina Gehlhaus und Katrin Steinert

PS: Die Finnen kennen angeblich mindestens 40 verschiedene Wörter für Schnee. Der heutige könnte lumipallolumi heißen…

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